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Hubertusmesse Hämmermoosalm |
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Hubertusmesse auf der Hämmermoosalm/Leutasch
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Hubertusmesse mit Mieminger Jagdhornbläsern |
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Die Jägerschaft rund um die Jagdreviere der Leutasch feierten mit der Hubertusmesse und der Segnung des Hubertushirsches auf der Hämmermoosalm im Gaistal der Gemeinde Leutasch ihr Erntedankfest. Die Hubertusmesse vor rund 300 Besuchern umrahmten musikalisch die Jaghornbläser Mieminger Plateau mit ihrem Dirigenten Alfred Widauer. Den Hubertushirsch, einen 18-Ender, erlegte heuer im Revier Gehrn der Jagdherr Dipl. Ing. Gerd Sommer. Mit dem Hubertusfestakt beendete die Olympiaregion Seefeld ihre 11. Ganghofer Hubertuswoche, die traditionell im Zeichen von Jagd & Natur steht. Die Gäste wurden begrüßt vom Leutascher Bürgermeister Thomas Mößmer und Markus Tschoner, Direktor des TVB Olympiaregion Seefeld. |
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Die Tradition der Hubertusmesse |
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Die Hubertusmesse wird üblicherweise am Hubertustag, dem 3. November gefeiert. "Im November liegt bei uns schon Schnee", so Hans Neuner, deshalb haben wir die Feier auf den 10. Oktober vorgezogen. Das Erntedankfest der Jäger ist St. Hubertus, dem Schutzpatron der Jagd gewidmet. Pfarrer Josef Schmölzer: "Der Überlieferung nach war Hubertus als junger Edelmann ein leidenschaftlich ausschweifender Jäger. Später erkannte Hubertus in allen Wesen Geschöpfe göttlichen Ursprungs und hat sich deshalb hegend und pflegend für sie verwandt".
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Hubertushirsch
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Faszination Wild, Jagd und Natur |
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Die Ganghofer-Hubertuswoche wird auch im elften Jahr von Monika und Hans Neuner aus Leutasch-Klamm organisiert. Hans Neuner, vulgo "Bantl", ist Jager und Wanderführer. Die Hubertuswoche startete mit einer von ihm geführten Wanderung zum Thema "Hirschgerechte Zeichen". Die Hubertusmesse wurde zum ersten Mal in der Hämmermoosalm gefeiert. In den Jahren davor war die Magdalenkirche in Leutasch Ort des Geschehens. Pfarrer Josef Schmölzer mit Verweis auf die Legende des Heiligen Hubertus: "Beugen wir uns vor dem Schöpfer, der es zulässt, dass wir jeden Tag die Faszination Wild, Jagd und Natur erleben dürfen".
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Monika + Hans Neuner
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Jagdhornbläser ernteten viel Applaus |
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Die Hubertusmesse steht im engen Zusammenhang mit den sich verändernden Erscheinungen des Jahreskreises. Sie wird meist im herbstlichen Revier aufgeführt, das durch seine prächtigen Farben, die Ernte der Früchte und die Jagd geprägt ist. Mit dem Blasen der Hubertusmesse folgen die Jagdhornbläser einem jahrhundertealten Brauch, bei dem die blasenden Hörner in der Natur die fehlende Kirchenmusik für das Abhalten der liturgischen Messe vor Beginn oder am Ende der Jagd ersetzen. Die Jagdhornbläser aus Mieming und Wildermieming ernteten nach der Messe viel Applaus und gaben bis zu drei Zugaben beim anschließenden Jagerabend in der Hämmermoosalm.
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Mieminger Jagdhornbläser
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Wild und Wald gehören zusammen |
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Die Jaghornbläsergruppe Mieminger Plateau wurde 1986 in Untermieming gegründet. Hornmeister (Obmann) ist Karl Frauenhoffer aus Untermieming, musikalischer Leiter Josef Widauer aus Obermieming und von Alfred Widauer aus Telfs werden die Hornisten geleitet. Die Jagdhornbläser stammen überwiegend aus Mieming und Wildermieming und sind alle passionierte Jäger und Heger. "Wild und Wald gehören zusammen und deshalb ist es eine unserer wichtigsten waidmännischen Aufgaben, die sensible Natur im Gleichgewicht zu halten", sagt Josef Widauer.
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Josef Widauer
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Menschen bedrohen Lebensräume des Wildes |
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Josef Widauer reagierte mit seinem persönlichen Statement zur Jagdkultur vor allem auf die vielfach an der Jagd geäußerte Kritik mancher, teilweise recht militanter Tierschützer, die hierzulande gerne vergessen machen möchten, dass vor allem durch das veränderte Freizeitverhalten der Menschen in Tirol die Lebensräume für das Wild stark eingeengt worden seien. Nach Informationen des Tiroler Jägerverbandes gibt es in Tirol zur Zeit rund 1250 Jagdgebiete.
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Jagdkultur
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300 Jahre Hämmermoosalm |
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"Die Agrargenossenschaften Telfs und Leutasch betreuen im Gaistal fünf große Almen", erläutert im Gespräch mit Mieming-Plus Hansjörg Stubeböck, Obmann der Agrargemeinschaft Telfs. Die Geschichte der Hämmermoosalm (1417 m) reicht 300 Jahre zurück. Der Almbetrieb stellt Butter und Graukäs, Topfen und Joghurt her. Im Herbst gibt es keinen Almabtrieb im eigentlichen Sinne, denn die Kühe und das Jungvieh werden talwärts zur Nachbergweide getrieben und erst dann in die heimatlichen Ställe gebracht. Die Hämmermoosalm ist im Sommer und Winter geöffnet.
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Hämmermoos Alm
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Fotostrecke: Hubertusmesse Hämmermoosalm/Leutasch |
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Fotos: Knut Kuckel, Mieming-Plus, eMail: info@mieming-plus.at
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Quicklinks |
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Jungbauernball Wildermieming Erntedank in Wildermieming
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