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Worozanska-Sacher/ Petz in Mieming |
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Zdzislawa Worozanska-Sacher + Bernhard Petz
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Ausstellung "Gesellschaftskollagen" in Mieming |
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Ende der Sommerpause im KunstWerkRaum Mesnerhaus in Mieming-Untermieming: Mit einer Vernissage wurde am Freitag, dem 12. September 2009 eine bemerkenswerte Ausstellung eröffnet, die sich u.a. mit gesellschaftskritischen Themen in den Medien wie Krieg, Terror, Gewalt, Sexualität, Prostitution und Beziehungen auseinandersetzt. Die Ausstellung „Ware Tatsachen“ zeigt in drei Räumen Gesellschaftskollagen von Zdzislawa Worozanska-Sacher und Bernhard Petz. Die Künstler weisen darauf hin, dass die Konfliktpotential zeigende Ausstellung für Jugendliche unter 18 Jahre nicht geeignet ist. Mag. Hannes Metnitzer begrüßte die Gäste der Vernissage und stellte die Künstler vor, die als Musiker hauptberuflich bei den Niederrheinischen Symphonikern der Theater Krefeld und Mönchengladbach arbeiten. Die Ausstellung in Mieming ist bis zum 27. September geöffnet. |
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Details zur Ausstellung |
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Ausstellung: "Ware Tatsachen" - Gesellschaftskollagen von Zdzislawa Worozanska-Sacher + Bernhard Petz |
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Ort: KunstWerkRaum im Mesnerhaus, Mieming-Untermieming |
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Ausstellungszeitraum: 13. bis 27. September 2009, Sa und So, 14 bis 18 Uhr |
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Krieg, Terror und Gewalt in den Medien |
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Zur Eröffnung der Vernissage spielten die beiden ausstellenden Künstler Klavierinventionen von Johann Sebastian Bach in einer Bearbeitung für Violine und Tuba. Bernhard Petz sprach einführende Gedanken und trug eigene Gedichte zum Thema bei. Petz widmet sich mit seiner künstlerischen Ausdruckskraft dem Thema Krieg, Terror und Gewalt in den Medien. Augenmerk seiner Arbeit hierzu ist die Frage in den Raum zu stellen, wie weit Terrorismus und Medienberichterstattung eine Symbiose eingehen und wie weit der Betrachter vor dem Bildschirm teil dieses Konfliktes wird.
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Gewalt in Medien
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Häusliche Gewalt und Friedensaktion |
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In der 2. Installation geht es um Ursprünge der Gewalt. Häusliche Gewalt, Machtfaktoren in Beziehungen und Familien, bis hin zu Abhängigkeitsverhältnissen in der Sexualität und Prostitution. Im 3. Raum setzen die Künstler eine Gesellschaftskollage der besonderen Art in Szene. Voran geht eine Friedensaktion zu "70 Jahre Kriegsbeginn" in Danzig und Innsbruck. An beiden Orten sammelten die Künstler Händedrucke in Ton. Diese Abdrucke bilden die Grundlage der Installation, die in Mieming durch die Bereitschaft aller Besucher ihren Händedruck abformen zu lassen weiter wachsen soll.
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Händedruck in Ton
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Zdzislawa Worozanska-Sacher |
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Zdzislawa Worozanska-Sacher stammt aus Brzeg in Polen, studierte Musik in Kattowitz und war Violinistin im Rundfunksymphonieorchester Kattowitz, im Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim und zur Zeit bei den Niederrheinischen Symphonikern Mönchengladbach-Krefeld. „Immer schon war mein Leben Schöpfung, Design, erproben und neu erfinden. Die Stoffe die ich drapiere, versuchen einen Raum zu verhüllen. Mit meinen Gewändern möchte ich Persönlichkeiten umrahmen, sie jedoch nicht verkleiden.“
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Zdzislawa Worozanska-Sacher
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Bilder und Objekte aus Krawatten |
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Zdzislawa Worozanska-Sacher entwirft u.a. Bilder und Objekte, die aus unzähligen Krawatten verwoben sind. Krawatten sind für sie kleine Kunstwerke, die in der eingefrorenen Form immer gleich sind, sich aber in zauberhaften Mustern und Stoffen in einer unerschöpflichen Vielfalt präsentieren und zum Symbol des männlichen Erfolges geworden sind. Ihre Bilder erzählen verflochtene Menschenschicksale sowie wirtschaftliche Strukturen, die sich überlagern und ein Gesamtes ergeben.
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Krawatten
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Bernhard Petz |
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Der aus Ehenbichl in Tirol stammende Bernhard Petz studierte nach abgeschlossener Schreinerlehre in Innsbruck und Köln Musik. Von 1994 bis 1996 war er Tubist am Staatstheater Stuttgart und ist seit 1997 Solotubist der Niederrheinischen Symphoniker. In seiner zweiten Leidenschaft widmet sich Petz der Bildhauerei. Sein bevorzugtes Material ist harter Tiroler Granit. Petz arbeitet aber auch mit Marmor, Gips, Beton, Ton und Polyester. Zu seinen Arbeiten verfasst Bernhard Petz eigene Gedichte „als Gegenpol des Greibaren“.
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Bernhard Petz
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Zeitlosigkeit festhalten |
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Bernhard Petz: „Steine sind mystische Gegebenheiten, die schon in alten Hochkulturen der Spiritualität Gestalt und Form verliehen haben. In meiner Sprache versuche ich „Zeitlosigkeit“ festzuhalten. Das Gehauene verbildlicht gesprochene Metaphern in gegenständlicher Dimension und friert sie im Stein gebunden ein.“ Seine neuesten Arbeiten beschäftigen sich mit Berührungsflächen zwischen Menschen. Um sich auf neue Projekte vorzubereiten, studiert Petz bei dem Tiroler Bildhauer und Bronzegießer Prof. Johann Weinhard.
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Erotische Skulptur
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Fotostrecke: Ausstellung "Ware Tatsachen" |
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Fotos: Knut Kuckel, Mieming-Plus, eMail: info@mieming-plus.at
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Quicklinks |
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Kontakt |
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KunstWerkRaum im Mesnerhaus Untermieming 11a 6414 Mieming eMail: kunstwerkraum@hotmail.com Internet: www.kunst-werk-raum.at
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KunstWerkRaum
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Judith F.M. Moser: „Best Off 03-09“ 6. Afrafest in Affenhausen
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