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Bei der Eröffnung 1984 war der Eduard-Wallnöfer-Schießstand eine der modernsten Anlagen in ganz Österreich. Das soll er nun wieder werden.
Der Grundstein zum Standschützenwesen in Mieming wurde 1956 in Obermieming gelegt, als sich Fritz Fischer, Robert Larcher, Vinzenz und Richard Schuler, Willi Thaler und Alois Soraperra im Poststüberl trafen und eine Schützengilde gründeten. Vinzenz Schuler war ihr erster Oberschützenmeister.
1965 wurde das neue Schießlokal im Keller des Gemeindehauses mit einem Eröffnungsschießen eingeweiht. Im Laufe der Jahre vertiefte sich der Wunsch nach einer Kleinkaliber-Anlage. Unter Oberschützenmeister Alois Soraperra wurde neben dem Sportzentrum eine neue Schießanlage errichtet, die 1984 feierlich als Eduard-Wallnöfer-Schießstand eingeweiht wurde.
Heute verfügt die Schützengilde Mieming mit ihren 200 Mitgliedern über acht Luft- und zehn Kleinkaliber-Gewehrstände sowie über eine Kleinkaliber-Pistolenanlage für fünf Schützen und vier Großkaliberstände auf 200 Meter für Jäger, die einzige derartige Anlage im Bezirk.
Der Zahn der Zeit nagt auch in Mieming. Deshalb hat sich der Ausschuss unter Oberschützenmeister Christoph Melmer dazu entschlossen, die 20 Jahre alte Anlage aufzurüsten und sie zum zweiten Mal zur modernsten Österreichs zu machen.
Acht der zehn Gewehrstände erhalten statt der Seilzuganlagen eine vollelektronische Trefferanzeige, bei der die Treffer per Lichtschranken vermessen werden. Die Informationen werden an einen Computer weitergeleitet. Zusätzlich wird der Schießstand mit Jalousien ausgerüstet und der Standort der 50-Meter-Scheiben überdacht.
Insgesamt wird die Schützengilde Mieming rund 50.000 Euro in die Modernisierung stecken. Eine Summe, die der Verein alleine niemals aufbringen kann. Deshalb sind die Gildefunktionäre derzeit vollauf damit beschäftigt, Sponsoren für dieses ehrgeizige Projekt zu finden und verschiedene Fördermöglichkeiten auszuloten.
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Schützengilde Mieming
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