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Martini-Umzug Untermieming |
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Maria-Hilf-Kapelle, Untermieming-See
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Über 50 Spatzennest-Kinder beim Laternenumzug |
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Über 50 Kinder des Montessori-Kinderhauses „Spatzennest Mieminger Plateau“ mit Eltern und Großeltern nahmen mit selbst gebastelten Laternen am Martinsumzug in Untermieming-See teil. Der Laternenzug startete am Martinitag, Dienstag, 11. November 2008 um 17 Uhr am „Spatzennest“. Dem Umzug voraus ritt der Heilige St. Martin, heuer war das die 11jährige Melanie Jäger auf ihrem Pony „Black Beauty“. Vom „Spatzennest“ ging es zur Maria-Hilf-Kapelle im Untermieminger Ortsteil See. Bernadette Kohl, die Leiterin des Montessori-Kindergartens, erzählte vor stimmungsvoller Kulisse die Legende vom Heiligen Martin. |
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In Gedenken an den Hl. Martin von Tours |
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Der Martinstag (Martini) ist dem Hl. Martin von Tours gewidmet, der vor über 1600 Jahren gelebt hat. Er ist in Mitteleuropa von zahlreichen Bräuchen geprägt, darunter der Martinszug, das Martinssingen und das Martinsgansl-Essen. Bei den Umzügen ziehen die Kinder zum Gedenken an den heiligen Mann mit Laternen durch die Straßen unserer Dörfer. Den Heiligen Martin mit seinem roten Mantel verkörperte in Untermieming Melanie Jäger auf ihrem Pony „Black Beauty“.
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Heilger Martin
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Die Legende |
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Martin von Tours (lat. Martinus) war der dritte Bischof von Tours und ist einer der bekanntesten Heiligen der katholischen Kirche. Er lebte zwischen 316 und 397. Ab 334 war Martin als Soldat der Reiterei der Kaiserlichen Garde in Amiens stationiert. An einem Tag im Winter begegnete Martin am Stadttor von Amiens einem armen, unbekleideten Mann. Außer seinen Waffen und seinem Militärmantel trug Martin nichts bei sich.
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Martinsumzug
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Martinus teilte seinen Mantel mit einem Armen |
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In einer barmherzigen Tat teilte Martinus seinen Mantel mit dem Schwert und gab eine Hälfte dem Armen. In der folgenden Nacht soll ihm dann im Traum Christus erschienen sein, bekleidet mit dem halben Mantel, den Martin dem Bettler gegeben hatte. Martin erweist sich hier als Jünger Jesu, der zu ihm sagte: „Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Was ihr getan habt, einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“
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Martins-Legende (erzählt von Bernadette Kohl)
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Der Brauch der "Martinsgans" |
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Der Brauch des Martini-Gansl-Essens hat seinen Ursprung nicht in dem barmherzigen Verhalten des Heiligen Martin, sondern im Kreislauf des Bauern- und Kirchenjahres: Am 11. November beginnt die 40-tägige vorweihnachtliche Fastenzeit und damit eine Phase, in der fettes Essen tabu ist. Überdies war der 11. November früher jener Termin, an dem die bäuerlichen Pachtzahlungen fällig wurden - und die bestanden nicht selten in Form einer Gans, weil im Mittelalter Naturalien Geld weitgehend ersetzten.
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Martinigaben
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Fotostrecke: Laternenumzug am Martinstag |
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Fotos: Günther Stecher, Mieming-Plus, eMail: info@mieming-plus.at
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Spatzennest-Kinderhaus Untermieming Trinkbrunnen für Volksschule Untermieming
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