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Wildermieming: Einweihung neues Gemeindezentrum

Schuss auf die Ehrenscheibe v.l. Schützenhauptmann Pepi Schönach, LH DDr. Herwig van Staa, Bürgermeister Josef Stoll

Einweihung war ein großes Fest

Wildermieming hat ein neues Haus der Begegnung. Die Einweihung des schmucken Gemeindezentrums am Sonntag, dem 25. November 2007 war ein großes Fest, das nach dem Empfang zahlreicher Gäste und dem Einzug der Formationen am Vormittag mit einer von Dekan Josef Tiefenthaler zelebrierten Messfeier begann. Das Küchenteam um Charly Haselwanter kochte 420 Grießnockerln und prutzelte ebenso viele Schnitzel, die Frauen aus Wildermieming steuerten dazu 120 Kilogramm hausgemachten Erdäpfelsalat dazu. Für die Unterhaltung sorgten die Musikkapellen aus Wildermieming und Burgstall mit Unterstützung der Musikgruppe Tschirgenka aus dem Pitztal.


Einpassen nicht Anpassen

775 Quadratmeter Nutzfläche stehen nun dem Gemeinschaftsleben in Wildermieming zur Verfügung. Der Neubau fügt sich in sein Umfeld ein. „Wir wollten Einpassen nicht Anpassen“, sagte Architekt DI Armin Walch , der den 2-Millionen-Euro-Bau plante und ausführte. „Das neue Gemeindezentrum und die Sanierung des Gemeindehauses waren noch 2004 das beherrschende Wahlkampfthema“, so Bürgermeister Josef Stoll in seiner Festansprache. Bei einer Volksbefragung am 3. April 2005, an der sich 70 Prozent der Gemeindebevölkerung beteiligten, sprachen sich 64 Prozent für das Gemeindezentrum aus.


Architekt DI Armin Walch

Patronanz der Dorferneuerung Tirol

14 Architekten bewarben sich am ausgeschriebenen Ideenwettbewerb, von denen sechs zur Ausschreibung eingeladen wurden. Der Wettbewerb stand unter der Patronanz der Dorferneuerung Tirol, die 1985 von Landeshauptmann Eduard Wallnöfer zur Förderung der Entwicklung im ländlichen Raum gegründet wurde. „Wir wollten ein Haus haben, dass sich in Wildermieming an der typischen Bausubstanz orientiert und trotzdem in die Zeit passt“, sagte HR Architekt Klaus Juen, der Leiter der Geschäftsstelle für Dorferneuerung mit Blick auf die Planungsphase. Das entstandene Haus werde den Erwartungen gerecht .


HR DI Klaus Juen + Bgm. Josef Stoll

Steiniger Weg bis zum Baubescheid

„Bis zum gültigen Baubescheid war es ein steiniger Weg“, erinnerte Bgm. Josef Stoll. Ausschlaggebend für den Gemeinderatsbeschluss zugunsten des Neubauprojektes sei der Bedarf für ein Kultur- und Veranstaltungszentrum gewesen, vor allem die Raumnot der Vereine wie der Musikkapelle, Schützenkompanie und der Freiwilligen Feuerwehr. Der Spatenstich für das neue Gemeindezentrum in Wildermieming war am 16. November 2005. „Das Haus dient jetzt allen Altersgruppen“, betonte Stoll, „die Senioren erhalten eine Hoangertstube, die Jugend einen Spiel- und Unterhaltungsraum“.


Bürgermeister Josef Stoll

Sinnvolle Raumbelegung

Im Untergeschoss des Gemeindezentrums stehen der Musikkapelle Wildermieming Proberäume von rund 170 Quadratmetern zur Verfügung, die Schützen verfügen über einen Raum mit Schießstand von 97 Quadratmetern, die Feuerwehr nutzen mit Florianstation, Funk, Atemschutzwerk, Aufenthalts- und Schulungsräumen rund 200 Quadratmeter. Für das Gemeinde-Archiv stehen rund 22 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Dazu kommen Heiz- und technische Räume. Im Erdgeschoss ist der über 200 quadratmetergroße Gemeindesaal mit einer 52 quadratmetergroßen Bühne, die Altenstube, ein Foyer mit Garderobe, eine Küche und die Büros der Gemeinde mit Sitzungszimmer.


Proberaum der Musikkapelle

Wert für das Gemeinwohl

„Mir gefällt dieses Haus ausgezeichnet“, gestand Landeshauptmann DDr. Herwig van Staa, „die Kaufhäuser sollten nicht die Kathedralen der Menschheit sein, wir sollten uns überlegen, wo die wahren Werte sind“, mahnte er und resümierte, „was hier geleistet wurde, ist ein Wert für das Gemeinwohl“. Herwig van Staa zum Engagement von Bürgermeister Josef Stoll: „ Er ist ein guter Kooperationspartner, aber am liebsten kooperiert er, wenn der andere Partner tut, was er will“. Der Landeshauptmann würdigte auch die Leistungen und Weitsicht der vorhergehenden Bürgermeister Josef Heiss und Robert Marthe. Jeder Bürgermeister in Wildermieming sei seiner Verantwortung gerecht geworden und habe sich um das Gemeinwohl bemüht. Das sei äußerst selten.


LH DDr. Herwig van Staa

Qualitäten eines Marathonläufers

Viel Lob ging an die Adresse des amtierenden Bürgermeisters Josef Stoll, u.a. vom Bezirkshauptmann Dr. Herbert Hauser, der Stoll in Bezug auf Ausdauer und Zähigkeit die „Qualitäten eines Marathonläufers“ bescheinigte. Dazu der Landeshauptmann: „Ich war mehrmals an der Baustelle und habe gesehen und gehört, dass der Bürgermeister täglich dort war“. Er habe sich aber auch über die Eigenleistungen der Gemeindemitglieder gefreut, das sei Ausdruck eines Gemeinsinns. Die Finanzierung des Projektes wurde weitgehend über Landes- und Gemeindemittel sichergestellt. „Auch die Landesrätin Anna Hosp hat viel dazu beigetragen, dass die Finanzierung letztlich möglich war“, so der Dorferneuerungs-Chef HR Architekt Klaus Juen.


Alt-BM Robert Marthe + BH Dr. Herbert Hauser

Keine Begehrlichkeiten wecken

Unter den vielen Gratulanten waren auch der Bürgermeister der Südtiroler Partnergemeinde Burgstall, Martin Ganthaler und die Bürgermeister der Nachbargemeinden, zum Beispiel Mag. Gerald Schaber aus Obsteig, Franz Gallop, Stams, Heinz Ladurner, Pfaffenhofen und Vize-Bürgermeister Reinhard Gastl aus Mieming. Gesehen wurden auch die Altbürgermeister Robert Marthe, Wildermieming und Klaus Spielmann aus Mieming. „Wir möchten keine Begehrlichkeiten wecken“, sagte LH DDr. Herwig van Staa mit Blick auf die Bürgermeister. Die Landeszuschüsse seien nach einer Ermessenseinschätzung zugeteilt worden, da sei die Ortskenntnis Grundlage, nicht die Bedarfserhebung tirolweit.


BM Heinz Ladurner

Würdigungen des Landeshauptmanns

Unter großem Beifall der Gäste würdigte der Landeshauptmann auch die Leistungen des scheidenden und anwesenden Pfarrers Dr. Helmut Platzgummer: „ Er war mein erster Studentenseelsorger und er wird unvergessen bleiben. Die Leistungen seiner Familie sind tief mit der Geschichte Tirols verbunden“. Gelobt wurde auch die Arbeit des langjährigen Volksschuldirektors Klaus Trenkwalder. „Bei ihm wurde nicht nur gerechnet und gelesen, sondern auch viel gesungen.“ Van Staas abschließendes Bekenntnis, rührte alle im Saal: „Ich war immer gerne in dieser Gemeinde und vielleicht werde ich ja mal ein ganzer Wildermieminger“.


LH mit Pfarrer Platzgummer + Dekan Tiefenthaler

Vize-Bürgermeister moderierte den Festakt

Nach der Messfeier am Vormittag segnete Dekan Josef Tiefenthaler die Räume. Vize-Bürgermeister Karl Soraperra aus Wildermieming moderierte souverän den Festakt und begrüßte alle Ehrengäste. Bürgermeister Martin Ganthaler überreichte mit einem bleigefassten Wappenfenster ein wertvolles Geschenk der Südtiroler Partnergemeinde Burgstall. Freundlichen Beifall erhielt auch ein volkstümlicher Musikbeitrag der Wildermieminger Volksschüler.


Gastgeschenk aus Burgstall

Wildermieming war ein ausgezeichneter Gastgeber

Mit einem Schuss auf die Ehrenscheibe, aus nagelneuen Gewehren, eröffneten Landeshauptmann DDr. Herwig van Staa, Bürgermeister Josef Stoll und Schützenhauptmann Pepi Schönach gemeinsam den neuen Schießstand im Untergeschoss des Gemeindezentrums. Gefeiert wurde in allen Räumen bis in den späten Abend hinein. Die Gemeinde Wildermieming war ein ausgezeichneter Gastgeber und das Eröffnungsfest kann als herausragendes Ereignis in den Annalen der Gemeinde verbucht werden.


Schützengruss vom Landesvater

Knut Kuckel

Fotos: Günther Stecher, Mieming Plus, eMail: info@mieming-plus.at

Fotostrecke

Alle Fotos von der Einweihung des neuen Gemeindezentrums in Wildermieming: [ zur Galerie ]




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