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Eduard Wallnöfer trat im Jahr 1963 die Nachfolge von Landeshauptmann Tschiggfrei im Bundesland Tirol an. Im "Handbuch zur neueren Geschichte Tirols", Band II, Seite 515, wird Person und Wirken wie folgt karakterisiert: "Mit dem Bauern, Schützen und Demokraten Eduard Wallnöfer war für zweieinhalb Jahrzehnte geradezu die Idealbesetzung für die Stelle des Tiroler Landeshauptmannes gefunden worden. Der Abgang Eduard Wallnöfers von der politischen Bühne schien lange Jahre eine unvorstellbare Veränderung in der politischen Landschaft Tirols."
Eduard Wallnöfer hat unzählige Probleme angehört, unzählige Bittsteller empfangen und so das glaubwürdigste Zeugnis eines christlichen Politikers abgelegt. Sein Amt hatte Rang, Macht und Ansehen; seine Person strahlte Bescheidenheit und gläubiges Gottvertrauen aus. Aus seinem tiefen Wissen um die Bedeutung der Geschichte hat er sich immer für die Einheit des Landes Tirol eingesetzt. Wallnöfer erkannte auch, daß die Länder im Alpenraum enge Bindungen und gemeinsame Wurzeln haben. Um deren Aufgaben und Probleme besser bewältigen zu können, regte er die Gründung der ARGE ALP an. Vls er 1989 starb, folgte das ganze Land seinem Sarg. Auf seinem Grabkreuz steht ebenso schlicht wie einfach: "Bauer und Landeshauptmann".
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Eduard Wallnöfer
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Eduard Wallnöfer (* 11. Dezember 1913 in Schluderns, Südtirol; † 15. März 1989 in Innsbruck) war von 1963 bis 1987 auf Mandat der ÖVP Landeshauptmann von Tirol.
Eduard Wallnöfer begann seine Karriere in den 30er Jahren als Sekretär in der Landwirtschaftskammer. 1940 heiratete er die Bauerntochter Luise Thaler und übernahm deren elterlichen Hof in Barwies.
Ab 1945 war Wallnöfer Gemeinderat in Barwies. 1949 zog er in den Tiroler Landtag ein. Ab 1949 war er Landesrat, 1958 wurde er zum Obmann des Tiroler Bauernbundes gewählt. Eduard Wallnöfer trat 1963 die Nachfolge des überraschend verstorbenen Landeshauptmannes Hans Tschiggfrey an und übergab das Amt 1987 krankheitshalber an Alois Partl. Wallnöfer verstarb 1989 an einer Lungenentzündung im Innsbrucker Krankenhaus.
Während seiner Amtszeit erfolgte ein stetiger wirtschaftlicher Aufschwung Tirols und ein Ausbau der Verkehrswege (z.B. Inntalautobahn). Er regte 1972 die Gründung der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge Alp) an. Als Bauer und Schütze verkörperte er für viele Tiroler den Typus des erfolgreichen "Landesvaters". In der Bevölkerung erlangte er breite Zustimmung und hohe Sympathie.
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